Schöneberg, den 2. August 1906
Lieber Karl!
Dein Brief hat mich nicht wenig überrascht. Darnach müßte man glauben, Du seiest über alles überrascht, was vor meiner Abreise in Berlin beschlossen wurde.
Nun erinnere ich Dich aber zunächst daran, daß ich in den wiederholten Besprechungen mit Dir auseinandersetzte, es handle sich zunächst um zwei fest anzustellende Lehrer, von denen der eine mangels eines besseren Maurenbrecher sein werde. In dem weiteren Meinungsaustausch mit Dir über die Bedenken, die Pannekoek wegen (...)
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Über das Mandat Rosa Luxemburgs in Stuttgart - Auszug
[August Bebel in Zürich an Gustav Noske in Chemnitz]
2. September 1907
Ich bekomme soeben den Auszug aus Ihrem Bericht über Stuttgart, betreffend die Ungültigkeitserklärung des Mandats der Genossin Luxemburg. Ich meinerseits will energisch protestieren gegen die taktlose Art, wie Sie die Angelegenheit behandeln. Sie haben damit den Gegnern gezeigt, daß es in der Partei eine ganze Anzahl trauriger Gesellen gibt, die eine rein sachlich zu behandelnde Frage nur aus persönlicher Antipathie (...)
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Über die Frage des Massenstreiks und Rosa Luxemburg
[August Bebel in Berlin an Johann Friedrich Westmeyer in Stuttgart]
Schöneberg-Berlin, den 8. Oktb. 1906
Werter Genosse Westmeyer !
Ich weiß nicht wie der Genosse Heym[ann] zu seiner Behauptung kommt ; wahrscheinlich durch Zwischenträgerei. Die Behauptung enthält eine starke Übertreibung.
Ich habe als mir die Aushängebögen der Broschüre der Genoss[in] L[uxemburg] übergeben wurden und ich einen Blick auf einige Seiten gegen das Ende der Broschüre warf, einige mißmuthige Bemerkungen gemacht, aber ich muß den doch auch der (...)
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