SPARTAKUS 00 : Der Inhalt der « Politische Briefe » und « Spartakus Briefe »
Artikel und Autoren / Dezember 1914 - Oktober 1918
Source :
Spartakusbriefe, Herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Berlin, Dietz Verlag, 1958; Vorwort von Dr. Helmut Kolbe; Vorwort zum ersten Band der Spartakusbriefe (Berlin, 1926) von Ernst Mayer; Mit einer Beilage: Faksimiledruck des Spartakusbriefes Nr. 12 vom Oktober 1918.
POLITISCHE BRIEFE
Nr. 1 vom Dezember 1914
Zur Kriegssitzung des Reichstags (Karl Liebknecht)
Nr. 2 vom Dezember 1914 (...)
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1916-08-17 : Karl Liebknecht au Tribunal gouvernemental allemand
Protestation contre l’arrestation de Franz Mehring et la répression en Allemagne
Note Smolny :
Avec le texte que nous reproduisons ci-dessous, Karl Liebknecht s’adresse au tribunal après avoir appris l’arrestation de Franz Mehring (1846-1919), journaliste et historien socialiste qui avait participé début 1915 à la publication de la revue Die Internationale, première action d’ampleur du groupe spartakiste. Se plaçant toujours en position d’accusateur, Liebknecht ironise pour flétrir les actions du régime.
Nous reprenons la traduction publiée dans Clarté en janvier 1921. Les notes sont (...)
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LIEBKNECHT Karl (1918) : Trotz alledem !
Artikel, « Die Rote Fahne » vom 15. Januar 1919
Generalsturm auf Spartakus ! «Nieder mit den Spartakisten !» heult es durch die Gassen. «Packt sie, peitscht sie, stecht sie, schießt sie, spießt sie, trampelt sie nieder, reißt sie in Fetzen !» Greuel werden verübt, die jene belgischen Greuel deutscher Truppenin den Schatten stellen.
«Spartakus niedergerungen !» jubiliert es von «Post» bis «Vorwärts».
«Spartakus niedergerungen !» Und die Säbel, Revolver und Karabiner der wiederhergestellten altgermanischen Polizei und die Entwaffnung der revolutionären (...)
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LIEBKNECHT Karl (1919) : Kamaraden ! Arbeiter !
Mitteilung des Revolutionsausschusses, 6. Januar 1919
Kamaraden ! Arbeiter !
Die Regierung Ebert-Scheidemann hat sich unmöglich gemacht. Sie ist von dem unterzeichneten Revolutionsausschuß der Vertretung der revolutionären sozialistischen Arbeiter und Soldaten (Unabhängige Sozialdemokratische Partei und Kommunistische Partei) für abgesetzt erklärt.
Der unterzeichnete Revolutionsausschuß hat die Regierungsgeschäfte vorläufig übernommen.
Kamaraden ! Arbeiter !
Schließt Euch den Maßnahmen des Revolutionsausschusses an.
Berlin, den 6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuß
i.V. (...)
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LIEBKNECHT Karl (1918) : Was will der Spartakusbund ?
Rede in einer Versammlung in der Hasenheide in Berlin, 23. Dezember 1918.
Wir müssen uns in diesem Augenblick vor allem völlige Klarheit über die Ziele unserer Politik verschaffen. Wir bedürfen eines genauen Einblickes in den Gang der Revolution ; wir haben zu erkennen, was sie bisher gewesen ist, um zu begreifen, worin ihre zukünftige Aufgabe bestehen wird.
Bis jetzt ist die deutsche Revolution nichts anderes gewesen als ein Versuch zur Überwindung des Krieges und seiner Folgen. Ihr erster Schritt war daher der Abschluß eines Waffenstillstandes mit den feindlichen Mächten und der Sturz (...)
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29. Dezember 2008
von
eric
1918-11-15 : Karl Liebknecht an Paul Eckert
Zur Frage des Eintritts in das Vollzugsrat
Lieber Genosse Eckert !
In Konsequenz meines Standpunkts zur Frage des Eintritts in das gegenwärtige Koalitionskabinett sheint es mir auch unmöglich, in den gegenwärtigen Vollzugsrat einzutreten.
Auf Widerrsehen (morgen !).
Freundl. Gruß
Ihr K. Liebknecht
Quelle :
LIEBKNECHT Karl, Gesammelte Reden und Schriften, Band IX, Berlin, Dietz Verlag, 1982, p. 598 ;
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29. Dezember 2008
von
eric
LIEBKNECHT Karl, USPD & SPD (1918) : Bedingungen zum Eintritt in die Regierung
Briefe nach einem Zeitungsbericht («Vorwärts» n°310 vom 10. November) und Auszug aus einem Wilhelm Piecks Buch
Die Bedingungen von Karl Liebknecht und USPD :
1. Deutschland soll eine sozialistische Republik sein.
2. In dieser Republik soll die gesamte exekutive, legislative, jurisdiktionelle Macht ausschließlich in den Händen von gewählten Verstrauensmännern der gesamten werktätigen Bevölkerung und der Soldaten sein.
3. Ausschluß aller bürgerlichen Mitglieder aus der Regierung.
4. Die Beteiligung der Unabhängigen gilt nur für drei Tage, als ein Provisorium, um eine für den Abschluß des Waffenstillstandes fähige Regierung zu (...)
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10. Dezember 2008
von
eric
LIEBKNECHT Karl (1918) : Für die freie sozialistische Republik Deutschland
Proklamationen am Berliner Schloß, 9. November 1918, nach einem Zeitungsbericht
Liebknecht verkündete in einer kurzen Ansprache, daß der Arbeiter- und Soldatenrat von Berlin das Schloß in seinem Schutz genommen habe. Es sei kein beliebges Privateigentum mehr, sondern Volkseigentum. Die Wache würde durch das Telegraphenbataillon ausgeübt, sie habe striktesten Befehl, jegliche Versuche, eine Angriff auf das Gebaüde zu unternehmen, mit Waffengewalt zu vereiteln. Darauf spach ein Unteroffizier des Telegraphenbataillons...
Sodann wandte sich Liebknecht wieder an die Menge aud sagte :
«Der Tag (...)
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4. Dezember 2008
von
eric
LIEBKNECHT Karl & MEYER Ernst (1918) : Die nächsten Ziele eures Kampfes
Flugblatt der Gruppe « Internationale » - 8./9. November 1918
Arbeiter und Soldaten !
Nun ist eure Stunde gekommen. Nun seid ihr nach langem Dulden und stillen Tagen zur Tat geschritten. Es ist nicht zuviel gesagt : In diesen Stunden blickt die Welt auf euch und haltet ihr das Schicksal der Welt in euren Händen.
Arbeiter und Soldaten ! Jetzt, da die Stunde des Handelns gekommen ist, darf es kein Zurück mehr geben. Die gleichen «Sozialisten», die vier Jahre lang der Regierung Zuhälterdienste geleistet haben, die in den vergangenen Wochen von Tag zu Tag euch (...)
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LIEBKNECHT Karl (1918) : To the Workers and Soldiers of the Allied Countries
Leaflet distributed in english and french, written in Berlin, october 31st 1918
Friends, Comrades, Brothers !
From under the blows of the world war, amidst the ruin which has been created by Tzarist Imperialist society - the Russian Proletariat erected its State - the Socialist Republic of Workers, Peasants and Soldiers. This was created in spite of an attitude of misconception, hatred and calumny. This republic represents the greatest basis for that universal socialist order, the creation of which is at the present time the historic task of the International (...)
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LIEBKNECHT Karl (1919) : Malgré tout !
Dernier article, paru dans « Die Rote Fahne » le 15 janvier 1919
Assaut général contre Spartakus ! « A bas les spartakistes ! », crie-t-on partout. « Saisissez-les, fouettez-les, piquez-les, fusillez-les, écrasez-les, mettez-les en pièces ! » Des abominations sont commises plus cruels que celles des troupes allemandes en Belgique.
« Spartakus vaincu ! », jubile toute la presse, de la Post au Vorwärts.
« Spartakus vaincu ! » Les sabres, les revolvers et les carabines de la police germanique rétablie dans ses fonctions et le désarmement des ouvriers révolutionnaires (...)
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LIEBKNECHT Karl (1914) : Déclaration au Reichstag
En date du 2 décembre 1914
Présentation :
Le 3 août 1914, le groupe parlementaire socialiste allemand se réunit pour prendre une décision par rapport à l’orage qui approche. Quatorze ou quinze députés se prononcent pour le non, parmi lesquels Haase, Ledebour, Rühle, Lensch. Ironie du sort, ce fut Hugo Haase, en sa qualité de président, qui fut désigné pour faire la déclaration du parti.
Après avoir voté, par discipline de parti, avec les 110 autres membres du SPD, les crédits de guerre, Liebknecht se résolut à se servir de sa position d’élu. Un voyage sur le (...)
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LIEBKNECHT Karl (1915) : Lettre à la Conférence de Zimmerwald
En date du 2 septembre 1915
Cette lettre adressée à la conférence anti-militariste de Zimmerwald par le leader socialiste Karl Liebknecht est extraite de l’ouvrage Le mouvement ouvrier pendant la première guerre mondiale, d’Alfred Rosmer, pp. 552-53.
Chers camarades,
Pardonnez ces quelques lignes écrites à la hâte. Je suis emprisonné, enchaîné par le militarisme. Il m’est donc impossible de vous rejoindre ...
Deux tâches sérieuses se posent devant vous. Une tâche dure, celle du rude devoir, et une tâche sacrée, celle de l’enthousiasme et de (...)
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